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Über sechs Jahre begleitet die Regisseurin Barbara Weber die junge Band „Kofelgschroa“ aus Oberammergau durch alle menschlichen und musikalischen Höhen und Tiefen. Von der Anfangszeit, dem Ringen um Stil und Ausrichtung der Band, den ersten Konzerten bis hin zum langersehnten Debütalbum „Kofelgschroa“, mit dem sie seitdem durch Deutschland tourt. Weber bleibt auch dabei, als die Band in einer tiefen Krise steckt, sich wieder zusammenrauft um dann endgültig durchzustarten.

Mit ihrem Dokumentarfilm KOFELGSCHROA. FREI. SEIN. WOLLEN. gelingt der Münchner Regisseurin Barbara Weber ein vielschichtiges und feinsinniges Langzeit-Portrait über vier Freunde, ihre Band und deren Geschichte: ein „Coming-of-Age-Film der besonderen Art“ (SZ).

KOFELGSCHROA. FREI. SEIN. WOLLEN handelt von der Suche nach Wahrhaftigkeit und Schönheit, Freundschaft und tiefen Gefühlen, Musik und Heimat. Der Film ist ein Lockruf der Freiheit, eine Vision von der Verlangsamung des Lebens und eine Verführung zur subtilen Anarchie !

Produziert wurde KOFELGSCHROA. FREI. SEIN. WOLLEN. von der Münchner Südkino Filmproduktion, Johannes Kaltenhauser und Patrick Lange, in Koproduktion mit dem BR. August 2014 wurde der Film bundesweit im Kino ausgewertet.

Kofelgschroa aus Oberammergau, Matthias Meichelböck – Tenorhorn, Martin von Mücke – Helikontuba, Michael von Mücke – Flügelhorn und Gitarre, Maxi Pongratz – Akkordeon,haben mittlerweile im Herbst 2014 bei Trikont Ihr zweites Album „Zaun“ veröffentlich. Produziert wurde es auch dieses Mal vom Notwist-Bassisten Micha Acher.

Kofelgschroa sind nach wie vor viel unterwegs – in Bayern ja eh, in Berlin und Hamburg auch, und im November stand ein Besuch beim „Festival der Bergvölker“ in Peru auf dem Programm. Im März 2015 machen sich die Jungs auf den Weg nach Austin-Texas. Sie spielen auf dem größten Independent-Festival Amerikas, dem „South by Southwest“. Anschließend gibt es noch eine kleine Club-Tour durch Lousiana. 2013 erhielten Kofelgschroa den „Kulturförderpreis der Stadt München“ und den "Stern der Abendzeitung-München", letztes Jahr den „Kulturpreis Bayern“. Die eigenwillige wie zurückhaltende Band aus Oberbayern begeistert mittlerweile Land auf und Land ab mit ihrer „handgemachten“ Musik zwischen verträumtem Moll und verspieltem Dur. Poetisch und wild.